3. SWISS KM Tool Tag
Social Software & Web 2.0
Nutzen - Perspektiven - neue Entwicklungen
Diesmal hatten wir die ganze Bandbreite von Erfahrungen zu diesem Thema unter den TeilnehmerInnen. Einige wollten sich ihr Rüstzeug für die ersten Schritte damit holen, andere nutzen sie schon seit einiger Zeit. Das waren wohl auch die Zutaten für die sehr angeregten Diskussionen in den Pausen.
Wieder war es ein sehr intensiver Tag von dem unsere TeilnehmerInnen aber durchaus konkrete Impulse mitgenommen haben. Da wir dem praktischen Teil das Zeitbudget ziemlich eindampfen mussten freuen wir uns nun, dass die SKMF Prompts das Rüstzeug für den Selbstversuch bereitstellen und wünschen unseren TeilnehmerInnen viel Erfolg damit.
hier geht es zum Kurzbeschrieb der Vorträge:
(nach erfolgreichem Login sind sie dort herunterzuladen)
Ergänzendes Material
"... explained in plain English" - 3min videos by CommonCraft
Von diversen Quellen haben wir darüberhinaus Unterlagen zu den Topics zusammengetragen wie z.B. Studien, Research, Präsentationen oder auch Diplomarbeiten.
(Zugriff nach erfolgreichem Login)
zum Beispiel diese Studie von McKinsey (Q2/07):
How Businesses use WEB 2.0 (Pdf, 413 KB)
Track 1
Content Syndication (
top)
Dr. Sven Rizzotti, Uni Basel
Nachdem wir festgestellt hatten, dass nur wenige der TeilnehmerInnen Content Syndication aktiv nutzen, überzeugte uns der Vortrag doch bald, dass hier wohl einiges an Potenzial brach liegt, das sich auch hervorragend für das persönliche Wiessensmanagement nutzen lässt.
Insbesondere die Möglichkeit mit der gezeigten Lösung von Herrn Rizzotti, sich eine Webseite mit maximaler "Nutzlast" zusammenzustellen, weckte sofort Begehrlichkeiten. Kann man damit doch sich selbst eine "best of" Lösung bauen und das erst noch "on the fly".
Track 2
Social Software (
top)
PhD Miguel Membrado; kimind SA
Dr. Daniel Egloff, ISN-ETH Zürich
Im ersten Teil dieses Topics führte uns Miguel anhand konkreter Beispiele in die wesentlichen Instrumente ein. Die soziale Komponente der vorgestellten Lösungen war zu greifen und es war nachvollziehbar, weshalb die Nutzung dieser Instrumente ein so starkes Wachstum zeigt.
Der partizipative Aspekt motiviert nicht nur zur Kollaboration sondern auch zur Koaktion, da das Gefühl der direkten Beteiligung und erlebten kollektiven Intelligenz ein "sich Wohlfühlen" mit sich bringt und den (Selbst-) Verantwortungsfaktor stärkt.
Die meist eher einfache Nutzung der Instrumente, der Transparenz- und Demokratiegewinn aber auch das Integrationspotential fördern die rasche Annahme und aktive Nutzung dieser Lösungen.
Im zweiten Teil konnten wir dann sehr anschaulich erfahren, wie sich die Instrumente im praktischen Einsatz am ISN bewähren und welche Erfahrungen man dort mit dem Auswahlprozess, der Operationalisierung und der Nutzung gemacht hat.
Track 3
Multi Media / eLearning (
top)
Dr. Oliver Bendel, HSG St. Gallen
Frau Regina Benkert-Beer, UBS
Auch hier spielt der "User generated content" und die paritzipativen / kollaborativen Elemente eine immer wichtigere Rolle. Nicht nur lassen sich die Instrumente je nach Bedarf kombinieren, es werden auch immer mehr Inhalte zur freien Nutzung im Internet bereitgestellt. Auch einen kleinen Ausflug in die virtuelle Welt von Second Life haben wir unternommen.
"Geschichten die das Leben schrieb" - unter diesem Motto konnte man die Diskussion mit Frau Benkert-Beer zusammenfassen. Ihre reiche Projekterfahrung brachte sie sehr konkret ein und machte auf die kritischen Punkte von eLearning Projekten aufmerksam. Sie betonte auch, dass der wesentliche Erfolgsfaktor immer noch der Mensch ist- und es auch bleiben wird.
Track 4
Recht & Web 2.0 (
top)
Dr. Tobias Sedlmeier, Kanzlei Erben
Dr. Christoph Meier, Holzach Partner
Während Herr Sedlmeier stärker auf die Rechtsfragen im deutschen und europäischen Raum einging, tat Herr Meier dies für die schweizer Perspektive. Ist man beim Surfen doch fast immer neben den nationalen Seiten auch auf internationalen Seiten unterwegs - und dabei oft genug in der rechtlichen Grauzone.
Beide haben anhand der konkreten Beispiele für einiges Erstaunen gesorgt was denn so alles "schief gehen" kann wenn man sich zu unbedarft am Mitmach-Web beteiligt. Sei es als Firma oder als Privatperson. Einige Teilnehmer haben daher wohl konkrete Fragen an ihre eigenen Verantwortlichen zur Klärung mitgenommen.
Track 5
Social Networks (
top)
Herr Nicolas Berg, redAlpine
Als heutiger Venture Capitalist und früherer Gründer diverser Webfirmen konnt er natürlich aus einem reichen Schatz an Erfahrung schöpfen. Da er auch als Country Manager Schweiz für Xing aktiv ist haben wir sehr konkret erfahren, was ein erfolgreiches Social Network ausmacht und wieviel die Benutzer dazu selbst beitragen müssen.
Eine besondere Herausforderung - insbesondere in der Schweiz - stellt der Begriff "Freunde" bzw. die Qualität eines "persönlichen Kontaktes" dar. Besser trifft man es mit dem Begriff "Connectedness" oder eben auch einfach "Netzwerk" im Sinne von Verbindungen/Pfaden, die einen im Bedarfsfall von A nach B bringen! Je kürzer diese Wege, desto höher das rasche Handlungspotential - ansonsten man zusätzliche Zeit und Mühe investieren muss um ans Ziel zu gelangen.
Break-Out Session
hyperWeb - (
top)
Schlüssel zum Wissen im Web
Heinz Scheuring, hyperWeb AG
hyperWeb stellt hochwertiges Wissen aus dem Internet in strukturierter Form zur Verfügung. Mit der manuellen Vorselektion des Contents wird das Problem der Informationsüberflutung vermieden und störender Kommerz ausgeblendet.
Durch die Zusammenarbeit mit Expertenorganisationen wird eine professionelle Auswahl des Contents erreicht. Für das Wissensgebiet Knowledge Management arbeitet hyperWeb mit dem Swiss Knowledge Management Forum (SKMF) zusammen.







